3 Comments

  1. IWe
    5. Januar 2014 @ 01:22

    Außerdem gibt es in dieser Erzählung auch deutliche Parallelen zu Abraham, von dem die mündliche Tradition des Judentums (Midrasch), weiß, daß es zu seiner Geburt eine besondere Sternkonstellation gab, daß die Weisen am Hof des Königs dies erkannten und dieser König Abraham nach dem Leben trachtete.

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  2. Eun-San
    5. Januar 2014 @ 19:51

    Danke für die erhellende Auskunft!
    Was die Midrasch-Tradition angeht, habe ich leider von Tuten und Blasen nur wenig Ahnung, aber ich bin häufig fasziniert, wenn ich ihr begegne. Im nächsten Post wird es ein wenig um rabbinische Auslegungen zur Figur Rahels gehen. Für Richtigstellung, Präzierung, Ergänzung bin ich immer dankbar.
    Ich bin auf einige Intertexte gar nicht eingegangen, Hosea habe ich z.B. komplett ausgeblendet. Da gibt es noch einige Schätze bei Matthäus. Die Abraham-Verbindung ist mir neu. Was wären wohl die Implikationen? Wird eine neue Stammväterschaft evoziert? Oder wird Abrahams Gottvertrauen mit Jesu Treue verglichen?

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  3. Jason
    5. Januar 2014 @ 20:26

    Zu der Kontroverse um die Historizität des Kindermords zu Betlehem habe ich einen Gedanken aufgeschnappt. Es ist nicht ganz fair, aber nachdenkenswert. Manche haben ja die Historizität des Kindermordens bestritten. Dagegen wurde einmal gesagt, dass es schon immer Menschen gab, die solche furchtbaren Taten verleugnen. Ob Holocaust, der Völkermord an den Armeniern, usw. Immer gibt es Menschen, die behaupten, dass so etwas niemals gegeben hat. Der Bibeltext der Weihnachtsgeschichte ist daher auch eine Art Mahnmal für die verschiedensten Gräueltaten bzw. für die Opfer, die einfach wegerklärt werden.

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