4 Comments

  1. Warum es nicht reicht, die Bibel auf der eigenen Seite zu haben #schwulenheiler | #wirsindmosaikde | theolounge.de
    10. April 2015 @ 22:25

    […] Vor einigen Tagen ist der zweite Teil der NDR-Doku „Die Schwulenheiler“herausgekommen. Darin wird gezeigt, dass einige verantwortliche evangelikale und landeskirchliche Christen glauben, dass Homosexualität eine heilbare Krankheit sei. Bei Twitter schüttelt man den Kopf oder lässt Dampf ab:… https://wirsindmosaikde.wordpress.com/2015/04/10/warum-es-nicht-reicht-die-bibel-auf-der-eigenen-sei… […]

  2. Peter Friedrich
    12. April 2015 @ 04:15

    Grundsätzlich rate ich jedem, schreiend wegzulaufen, wenn ihm ein religiöser / kirchlicher Mensch etwas zum Thema Homosexualität, Selbstbefriedigung etc. verzapfen will.

    • wirsindmosaikde
      12. April 2015 @ 07:12

      Ich hab schon schlechtere Ratschläge befolgt. Aber ich habs nicht mehr so mit „Grundsätzen“, erst recht nicht wenn dadurch Menschen in einer Box verschwinden. Ja, bei vielem, was wir Christen so verzapfen, will ich auch nur schreiend weglaufen. Aber man kann doch positiv überrascht werden…

  3. Peter Friedrich
    12. April 2015 @ 07:37

    @WIRSINDMOSAIK: Das kann man wohl, wenn man denn durch einige dunkle Täler hindurch gegangen ist…
    Hab´ gerade zum Thema ein Schreiben an die CSU – Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger geschickt, die nichts Besseres zu tun hatte, als ausgerechnet Birgit Kelle ein Forum zu bieten, falls es Sie interessiert:

    Sehr geehrte Frau Albsteiger,

    danke für Ihre Antwort!

    Allerdings, Zitat: „Ich bin auch für die Förderung von Minderheiten und möchte den respektvollen Umgang mit Menschen, die sich nicht mit den „klassischen Geschlechterrollen“ identifizieren wollen oder können, sehen.“ ?!? –
    Wenn ich den Vorträgen von Birgit Kelle und ihren Mitstreitern lausche, ergibt sich für mich ein völlig anderes Bild, ungeachtet einiger liebsäuselnder willfähriger Lippenbekenntnissen.
    Konkret lassen sich dort lügnerische Unterstellungen nachweisen (auf Wunsch), zum größten Schaden von nichtheterosexuellen Menschen.
    Auf vielen Internetportalen, auch bei „katholischen“ Bloggern, tauchen mehr und mehr beängstigende Hasspostings auf. Ein Beispiel zur Auffassung von Diskrimierung / Antidiskriminierung sei dann doch hier wiedergegeben. Der „katholische“ Blogger „Geistbraus“, vom 6. August 2014, Zitat:

    „Halt die Fotze Lüders

    Moralpredigerin der Nation: Christine Lüders

    Auch wenn ich dafür plädiert habe, dass der Muslim außerplanmäßiger Schützenkönig bleiben darf (wies jetzt ja auch kommt), ärgerts mich doch bis aufs Blut, dass diese Hackfresse von der Antidiskriminierungsstelle (ADS) mal wieder alles besser weiß und ihr moralisierendes Staatsdienermaul nicht halten konnte. Die Schützenbruderschaft vertrete eine “intolerante und diskriminierende Haltung”, belehrt Frau Oberlehrer Lüders die Nation, und: “Ich sehe nicht den geringsten Anlass dazu, in einem christlichen Verband wie Ihrem keine muslimischen Schützen zu dulden.” – Ach ja?? Sonst noch gute Ratschläge für Ihre freien Untertanen Bürger? Nee? Dann hab ich einen für Sie: Lassen Sie Ihre ADS einfach mal beim Arzt behandeln. Und jetzt bitte nicht mehr stören, es nervt.“ – Zitat Ende.

    Derlei Menschenverachtung wird nach meiner längeren Beobachtung in der entsprechenden Szene weitestgehend widerspruchslos hingenommen, wenn nicht gefördert. Und man berauscht sich dort liebend gerne an Büchern und Zitaten von Kelle, Kuby etc.
    Es wird ein Umfeld geschaffen, das der Häme, der Hetze, der Herablassung, letztlich wohl dem verabsolutierten Konkurrenzdenken, Tür und Tor öffnet.
    Menschen werden gegen Menschen ausgespielt.
    Wohin das alles führen soll, ist mir auch noch nicht so recht klar.
    Es stecken vielleicht elitäre Kräfte dahinter, unterstützt von konservativistischen klerikalen Kreisen, die durch das Erzeugen von „Scheinproblemen“ (Bertrand Russell) von den eigentlichen Problemen durch die gegenseitige menschliche Selbstzerfleischung im kapitalistischen Kannibalismus ablenken soll.
    „Nützen“ könnte das einigen wenigen Oligarchen und ihrem lobbyistischen Anhängsel, die – schizoid genug – in der Lage sind, die begrenzten Potentiale der gesamten irdischen Biosphäre zu ihren kurzfristigen „Nutzen“ besinnungslos auszuschlachten, dabei Menschen mehr und mehr versklavend.
    Passend dazu erscheint mir auf entsprechenden rechtsreligiösen und „konservativ“ sich gebenden Internetportalen, also jene „Kunden“ von Kelle, Kuby und dergleichen, daß die Frage nach sozialer und ökologischer Verantwortung nachgerade reflexhaft verblödelt oder diffamiert wird.
    Letztlich aber ist in dem ganzen verwirrenden, schlimmen Spiel jeder ein Opfer, das sich verloren hat, im Sinne des Jesuswortes: Denn sie wissen nicht, was sie tun.
    Leben kann der Mensch nicht dauerhaft von Konsum, Geld und Macht durch die Herabsetzung seines Nächsten im Konkurrenzkampf.
    Die vielleicht einzige Chance läge für mich in der Essenz des Christlichen:
    Das ist für mich die menschliche Frage nach der bedingungslos liebenden personalen Gegenüberhaftigkeit als solcher, über alle Zeiten und Räume hinweg, die uns als menschliche Person stets auf´s Neue erschafft oder gebiert, etwa im Geiste Meister Eckarts und Eugen Drewermanns.

    Freundliche Grüße
    Peter Friedrich

Leave a Reply