2 Comments

  1. Eun-San
    1. Dezember 2013 @ 21:35

    Ich frage mich, ob Rollins an Kafka gedacht hat:
    http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/kippur/neila-6.htm

  2. Eun-San
    1. Dezember 2013 @ 21:44

    Ich mag es, wie Pete Rollins mit Gleichnissen umgeht. Er hat da, meine ich, auch einmal Kierkegaard zitiert: „Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daß, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen.“ Ist viel Pathos, aber trotzdem: Weniger wahrheitsverkündende Aussagesätze, sondern vielmehr das Bluten des Künstlers – oder jedenfalls echtes in Form gebrachtes Empfinden – auf der Bühne, vor seinen Lesern, seinen Zuhörern oder sonstigen Empfängern berühren uns wirklich.

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