3 Comments

  1. Fundamentalismus – Teil 3: Die Bibel als Neuerzählung – oder als Götzendienst | theolounge.de
    23. Juni 2015 @ 20:54

    […] viaFundamentalismus – Teil 3: Die Bibel als Neuerzählung – oder als Götzendienst | #wirsindmosaik…. […]

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  2. fabian
    28. Juni 2015 @ 16:45

    Sehr schöner Beitrag, danke! Erinnert mich an Ausführungen des Theologen Christoph Schwöbel, die ich gerade nochmal herausgekramt habe und die hier vielleicht eine ganz gute Ergänzung sind. Schwöbel spricht von einer „Vertauschung der Fundamente“ beim Fundamentalismus. Er schreibt: „Die Irrtumslosigkeit der Schrift erscheint als Basisaxiom, aus dem alle weiteren Glaubensaussagen in ihrer Gültigkeit abgeleitet werden. ‚Ich glaube an die Irrtumslosigkeit der Bibel‘ wird somit zum Fundamentalbekenntnis des christlichen Fundamentalismus. Orientiert man sich an den klassischen Ausprägungen des Christentums ist damit eine Vertauschung der Fundamente vollzogen. Christlicher Glaube – das weisen alle Glaubensbekenntnisse der Tradition aus – ist Glaube an den dreieinigen Gott. Dieser Glaube ist in den biblischen Schriften bezeugt, die darum als Zeugnisse des Glaubens Autorität besitzen. Die Autorität der Bibel ist aber stets eine abgeleitete, niemals eine fundamentale.“ (Aus. Schwöbel,Christoph, „Gott im Gespräch“, S. 56)

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